Wir nehmen teil an der Wallfahrt mit der Bitte um diejenige Bekehrung, zu der uns Papst Benedikt XVI. ständig ermahnt, denn das Böse kommt nicht von außen, von äußeren Angriffen auf das Leben der Kirche – diese gab es immer und es wird sie immer geben -, das ist nicht das wahre Böse. Das wahrhaft Böse ist unsere Sünde, das heißt, dass unser Leben nicht Zeugnis für das gibt, was uns geschehen ist.
Die Bekehrung ist demnach der Versuch, auf die Bevorzugung zu antworten, die das Geheimnis für uns hat. Mit dieser Intention wollen wir die Wallfahrt im Gesamtkontext der Kirche in ihrer Gesamtheit und Universalität vollziehen, indem wir die Muttergottes bitten, die Bekehrung unserer Herzen zu unterstützen.
Julián Carrón
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